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Berufliches Schulzentrum Leonberg erhält Zuschlag für Landesförderung von über 72.000 € im Schuljahr 2020/21
Murschel: „Zusätzliche Förderung ist gerade in der Pandemiezeit wichtig, um Jugendlichen einen guten Einstieg ins Berufsleben zu gewährleisten.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert ab dem Schuljahr 2020/2021 sieben neue Modellregionen im Rahmen des Modellversuchs zur Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Insgesamt investiert das Wirtschaftsministerium dafür rund 500.000 Euro.
Der Modellversuch sieht die Förderung der Einrichtung eines regionalen Übergangsmanagements (RÜM) vor. Das Übergangsmanagement ist für die regionale Koordination und Umsetzung des Reformkonzepts zuständig und bringt alle beteiligten Akteure zusammen. Darüber hinaus wird in den neuen Modellregionen an insgesamt acht Schulstandorten der Bildungsgang 'Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual)' für Jugendliche mit Förderbedarf eingeführt – mit AVdual-Begleiterinnen und -Begleitern sowie einer systematischen Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen.

Zu den neu geförderten Modellregionen zählt auch der Landkreis Böblingen. Das Berufliche Schulzentrum Leonberg erhält ab dem kommenden Schuljahr 2020/21 finanzielle Unterstützung. Für die AVdual-Begleitung wird ein Fördervolumen von 45.000€ im Bewilligungszeitraum 1.9.2020- 31.8.2021 gestellt.
Darüber hinaus wird die Einrichtung eines regionalen Übergangsmanagements (RÜM) ab dem 01.01.2021 bis 31.08.2021 mit einem Volumen von 27.334€ unterstützt.

Dr. Bernd Murschel, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Leonberg, sagt dazu: „Der Modellversuch ist ein guter Ansatz, da er unsere Stadt Leonberg sowohl als Wirtschaftsstandort, als auch für die Bevölkerung noch attraktiver macht. Besonders in der aktuellen Situation, in der Jugendliche es hinsichtlich ihrer beruflichen Orientierung sehr schwer haben, ist diese zusätzliche Förderung enorm wertvoll.“ Zum einen werde den Jugendlichen mit dem Modellversuch ein guter Einstieg ins Berufsleben gewährleistet, was gerade während der Pandemie wichtig sei. Darüber hinaus werde ortsansässigen Betrieben auch bei der Suche nach Auszubildenden geholfen.
„Für die Bevölkerung vor Ort ist das eine Win-Win-Situation“, kommentiert Murschel. Das Gesamtkonzept für den Modellversuch „Neugestaltung Übergang Schule - Beruf“ wurde von den Partnern des Ausbildungsbündnisses (Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und kommunale Spitzenverbände) erarbeitet.

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