Pressemitteilung vom 13. November 2013

Mehr Geld für Ländlichen Raum in Baden-Württemberg

Dr. Bernd Murschel MdL: "Gewinner sind die familiären landwirtschaftlichen Betriebe und die Ländlichen Räume - Chancen für LEADER-Anträge des Landkreises steigen."

 

Als Ergebnis der Agrarministerkonferenz zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in München am 4. November, werde es nun zu einer Umverteilung der finanziellen Fördermittel kommen, teilte der Leonberger Landtagsabgeordnete für die GRÜNEN, Dr. Bernd Murschel, in einer Pressemitteilung mit. Dabei werde die Förderung von Großbetrieben vor allem in Ostdeutschland reduziert, dafür die kleinstrukturierten familiären landwirtschaftlichen Betriebe und die ländlichen Räume unterstützt. Davon profitiere Baden-Württemberg in besonderem Maße,

 

Für die Bundesrepublik sinken die Mittel für den Agrarhaushalt in der neuen EU-Förderperiode 2013 – 2020 um 338 Millionen Euro.

Bei der Agrarministerkonferenz wurde nun der Verteilungsschlüssel zwischen den Bundesländern neu festgelegt.

Entgegen dem bundesweiten Trend konnte Baden-Württemberg einen Verhandlungserfolg erzielen und insgesamt ein Plus von 5,2 % mehr an Mitteln gegenüber der letzten Förderperiode erreichen.

 

Die Flächenprämie für die Landwirte in Baden-Württemberg erhöht sich um zusätzliche 15 Millionen Euro auf nunmehr 456 Millionen Euro im Siebenjahreszeitraum.

 

„Besonders freut mich, dass die Mittel für die sogenannte zweite Säule, also die Finanzierung der ländlichen Entwicklung um 11,5% auf jetzt 108 Millionen Euro ansteigen. Damit haben wir die Möglichkeit, ökologische Maßnahmen und Strukturpolitik gemeinsam anzugehen“ sagte Murschel. Damit stiegen auch die Chancen für die beiden LEADER-Projektanträge des Landkreises Böblingen als konsequente Fortsetzungsmaßnahme für PLENUM Heckengäu, so Murschel weiter.

Mit diesem Ergebnis seien sowohl die bäuerlichen Verbände, als auch die Naturschutz- und Umweltverbände im Land zufrieden.

Murschel: „Dies ist eine Win-Win-Situation, wie man sie selten erreicht.“

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