Pressemitteilung vom 24. Oktober 2012

Bernd Murschel zur Kritik an der geplanten Windkraftanlage in Leonberg

Die Windkraftanlage in Leonberg schon vor Kenntnis der derzeit laufenden Untersuchungen schlecht zu reden, ist unseriös und behindert die Energiewende“, kritisiert der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (GRÜNE) die Äußerungen des CDU-Stadtverbands Leonberg.

Wie mehrfach berichtet, plant der Landkreis zwei Windkraftanlagen am Frauenkreuz über dem Glemstal. Das Umweltministerium hat für die Kommunen und Regionalverbände unterstützende Materialien für die Planung neuer Windkraftanlagen erstellt. „Die Kritik der CDU am Windatlas des Landes ist völlig verfehlt“ betont Murschel. „In jedem Fall ist eine detaillierte Untersuchung der Standortverhältnisse, insbesondere der Windhöfigkeit und der ökologischen Auswirkungen, notwendig.“ Genau daran arbeite deshalb auch das Landratsamt Böblingen. Beeinträchtigungen des Artenschutzes und vor allem auch von Greifvögeln wie dem Rotmilan werden mit untersucht. Ein K.O.-Kriterium stelle das Vorkommen einzelner Greifvögel allerdings nicht dar, dazu wären ausgewiesene Vogelzuglinien notwendig, führt Murschel weiter aus.

„Wir sollten also die laufenden Untersuchungen abwarten, die Ergebnisse und Empfehlungen dann miteinander diskutieren und in die weiteren Planungen einfließen lassen.“

Auch eine Beteiligung der Bürger an den Windkraftanlagen gehöre in diese Debatte. „Der gesellschaftlich gewollte Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft ist mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien gekoppelt“ schreibt der Grünen-Abgeordnete den Kritikern ins Stammbuch.



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