Landesregierung fördert Sanierungs- und Strukturprojekte im Enzkreis
Murschel: "Klimaschutz und Ressourceneffizienz haben jetzt den Vorrang"

Pressemitteilung vom 5. April 2012

 

„Ein toller Erfolg für die Gemeinden Tiefenbronn und Sternenfels im Enzkreis“ freut sich der Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (GRÜNE). „Die Projektanträge beider Gemeinden waren so überzeugend, dass sie in die Förderung nach dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes aufgenommen wurden.“

 

Anlass zu Freude und Glückwünschen gibt es ganz aktuell: Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat gerade die Zusage für Mittel zur Unterstützung des ländlichen Raumes in 2012 erteilt. Dabei haben zwei Gemeinden aus dem Enzkreis den Zuschlag bekommen, die in 2011 eine Förderung im Rahmen des ELR beantragt hatten. Die Gemeinde Tiefenbronn erhält für die energetische Modernisierung der Würmtalhalle in Mühlhausen einen Förderbetrag von 382.120 Euro. In der Gemeinde Sternenfels werden der Bau einer Werkhalle der Firma FST-Drytec GmbH sowie Sanierungsmaßnahmen im Schlossbergquartier mit insgesamt 121.240 Euro gefördert.

 

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen in unseren ländlichen Regionen verbessert werden“, so der Wahlkreisabgeordnete und Sprecher für den ländlichen Raum der Fraktion Grüne im Landtag, Dr. Bernd Murschel. „Ich freue ich mich, dass sich unser Einsatz für eine bessere Mittelausstattung des Ländlichen Raums im Haushaltsverfahren bezahlt gemacht hat und mit den ausgewählten Projekten ein aktiver Beitrag zur ökologischen Modernisierung unserer Wirtschaft und zur Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze geleistet wird.“

 

Das ELR ist das zentrale Förderprogramm für den Ländlichen Raum. Ziel ist es, den Ländlichen Raum attraktiv zu erhalten. Die grün-rote Landesregierung hat das ELR noch stärker als bisher auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet. So müssen die Antragsteller nachweisen, wie ein zu förderndes Projekt dazu einen Beitrag leistet. „Im Sinne unserer Politik für Klimaschutz und Ressourceneffizienz führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder die Anwendung umweltfreundlicher Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung“ beschreibt Murschel die neue Förderpraxis.

 

Die Auswahl der Orte und Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen. Die Entscheidung über die Förderung von Orten und Projekten wird in einer jährlichen Programmentscheidung durch das MLR getroffen. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung werden die Projekte in einem mehrstufigen Verfahren auch hinsichtlich ihrer strukturverbessernden Wirkung beurteilt. Je schwerwiegender die strukturellen Mängel, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Aktionen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

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