14.01.2020

AK Europa bei Projektbesuch LEADER-Brenzregion

Besuch der historischen Feinschleiferei in Königsbronn

Im Rahmen der diesjährigen Winterklausur der Landtagsfraktion GRÜNE in Heidenheim besuchte der Arbeitskreis Europa und Internationales auch die LEADER Aktionsgruppe Brenzregion.

LEADER steht für "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale", übersetzt: "Verbindung von Handlungen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft".
Mit Hilfe des Strukturentwicklungsprogramms LEADER fördern die EU und das Land Baden-Württemberg innovative Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes.

In der LEADER-Geschäftsstelle im Landratsamt Heidenheim fand zunächst eine Präsentation und ein Gespräch mit der Geschäftsstellenleiterin, Frau Rapp-van der Kooij, statt.  Sie stellte dar, wie LEADER funktioniert. Die Entwicklung der ländlichen Regionen im Rahmen von LEADER erfolgt von unten nach oben also nach dem "Bottom-Up-Prinzip". Die EU gibt dabei den groben Rahmen vor. Verantwortlich für die Umsetzung des LEADER- Programms auf regionaler Ebene sind die LEADER-Aktionsgruppen.
Es gibt ein Regionales Entwicklungskonzept der LAG Brenzregion LEADER 2014 – 2020. Die LEADER- Aktionsgruppe Brenzregion ist seit der Förderperiode Leader+ am LEADER-Prozess beteiligt (seit 2002).
Es werden innerhalb der erarbeiteten Handlungsfelder 15 Projekte begleitet und gefördert. Hier werden Schwerpunkte z.B. Schutz und Entwicklung von intakten, erlebbaren Kulturlandschaften mit regionaler Identität sowie Förderung von lebendigem Handwerk und attraktiven Traditionen u.a. gesetzt.

An diese Einführung schloss sich der Besuch eines konkreten Projektes an: Begleitet von der Geschäftsstellenleiterin besuchten die MdLs eine historische Feilenschleiferei mit Flammofen in der traditionsreichen Eisenverarbeitungsgemeinde Königsbronn. Hier führte Ulrich Knöller vom Kulturverein Königsbronn.

Bernd Murschel: "Ein spannendes Projekt, das alte Handwerkstechniken anschaulich macht und die Besucher mitnimmt auf eine Zeitreise in die frühindustrielle Produktion des Eisenerzabbaus und der Verhüttung und Verarbeitung von Eisen in der Region um Königsbronn, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Hier befand sich damals ein Zentrum der Innovation. "

 

 

Innovationswettbewerb „KI für KMU“
Murschel: „Firma Emm! Solutions aus Weil der Stadt dabei“

Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ neun Verbundprojekte für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) müssten die Potenziale der KI marktorientiert und schnell nutzen können. Eine Lösung biete die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander mit Forschungseinrichtungen. Im Rahmen des Wettbewerbs fördert das Ministerium diese Zusammenarbeit bei Innovationsprojekten mit KI. Für andere Unternehmen könnten diese Projekte dann Vorbildfunktion einnehmen.
Auch die Firma Emm! Solutions aus Weil der Stadt befindet sich unter den ausgewählten Projektpartnern. „Ich freue mich, dass in meinem Wahlkreis ein derart innovatives Projekt eine Förderung durch das Wirtschaftsministerium erhält. Gerade vor dem Hintergrund, dass hier die großen Player im Automobilsektor ihren Sitz haben und die Fa. Bosch das weltweite Zentrum für autonomes Fahren in Leonberg aufbaut. Die Verschmelzung von Hard- und Software über KI-Systeme ist ein Baustein der Mobilitätswende“, betont hierzu der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (GRÜNE)...   Mehr »

08.01.2020

Bahnhof Gäufelden-Nebringen - Abgeordnetenbrief an Verkehrsminister

Nachdem beim Bahnhofsmodernisierungsprogramm II erfreulicherweise die Bahnhöfe von Herrenberg und Böblingen bei der Förderung des Ausbaus der Barrierefreiheit berücksichtigt wurden, erhob sich die Frage, weshalb der Bahnhof Gäufelden-Nebringen auch dieses Mal keine Berücksichtigung erfahren hat, obgleich er in keiner Weise einen barrierefreien Zugang bietet.

Das Land unterstützt die DB bei ihrer originären Aufgabe der Bahnhofsmodernisierung. Hierzu müssen in den Programmen Prioritäten gesetzt werden. Beim Bahnhofsmodernisierungsprogramm II lag der Schwerpunkt auf Bahnhöfen mit Schienenknotenfunktion.
Nichtsdestotrotz sollte auch der Bahnhof in Nebringen baldmöglichst berücksichtigt werden bei anstehenden Förderprogrammen.

Mit der Bitte um Berücksichtigung wandte sich Dr. Murschel als Wahlkreisabgeordneter jetzt in einem offiziellen Schreiben an den Landesverkehrsminister. Den Abgeordnetenbrief finden Sie hier.

06.01.2020

Neujahrsempfang des Ortsverbands Herrenberg und Gäu

von links: Matthias Gastel MdB, OV-Vorsitzende Maya Wulz, Fraktionsvorsitzender Jörn Gutbier, Dr. Bernd Murschel MdL und Ko-Ortsvorsitzender Ulrich Kurz.

Weit über hundert interessierte Menschen waren der Einladung des Grünen-Ortsverbands Herrenberg und Gäu gefolgt und erlebten wieder einen anregenden Neujahrsempfang als erstes politisches Highlight des Jahres im "Mauerwerk" in Herrenberg.

Nach den Grußworten der Ko-Ortsvorsitzenden Maya Wulz, des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Gemeinderat Herrenberg, Jörn Gutbier, und des Oberbürgermeisters der Stadt Herrenberg, Thomas Sprißler, legte der Wahlkreisabgeordnete Dr. Bernd Murschel den Schwerpunkt seiner Kurzansprache auf die Anstrengungen, die in den Zeiten der Klimaerwärmung unternommen werden müssen, um deren Folgen abzumildern und die weitere Erwärmung zu stoppen. Diese manifestiere sich ganz deutlich nach den vergangenen beiden Hitze-Sommern in Dürreschäden des Waldes und in verminderter Grundwasserneubildung.

Als Gastreferent beleuchtete der bahnpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Matthias Gastel das Thema: "Was braucht Mobilität von heute?" Fundierte Einblicke gab er in die größtenteils verfehlte Bahnpolitik der Großen Koalition, in der einseitig auf Straßen- und nicht auf Schienenausbau gesetzt werde. Im Gegenteil sei es in den letzten Jahrzehnten zum Rückbau des Schienennetzes gekommen. Dies gelte es dringend zu korrigieren. Dabei sollen Bus, Bahn, Fahrrad und Auto ihren Platz finden - letzteres mit alternativen Antrieben und dort, wo es als Fortbewegungsmittel gerechtfertigt sei, insbesondere im ländlichen Raum.

Die Redebeiträge boten einen guten Einstieg für die anschließenden angeregten Gespräche der Bürgerinnen und Bürger mit den Referenten und den anwesenden Rätinnen und Räten aus Herrenberg und dem Gäu.

 

 

22.12.2019

Grüne Wintersonnwende in Leonberg

Bereits zum 15. Mal lud Dr. Bernd Murschel gemeinsam mit der Grünen-Fraktion im Leonberger Gemeinderat und dem Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zu einer Wintersonnwendfeier auf dem historischen Marktplatz in der Leonberger Altstadt ein.

Das regnerische und windige Wetter hielt die vielen Besucherinnen und Besucher nicht davon ab, bei Glühwein und Punsch der Adventshütte, umgeben von wärmenden Feuerkörben einen stimmungsvollen Einstieg in die Weihnachtszeit zu genießen, sich im Gespräch zusammenzufinden und sich an der fantastischen musikalische Umrahmung durch die Leonberger Gruppe "Boodoo" zu erfreuen.

Bernd Murschel betonte in seiner Begrüßung, dass der derzeitige Regen durchaus sein Gutes habe, denn an seiner Wetterstation in Leonberg-Eltingen könne er die Klimaerwärmung deutlich erkennen - weshalb er auch ein Temperaturdiagramm der Station (eine "Fieberkurve", wie Bernd Murschel sagte) mitgebracht hatte. Deshalb sei es den Grünen auf Gemeinde-, auf Landes- und auf Bundesebene wichtig, diese immer schneller fortschreitende Erwärmung mit gezielten Maßnahmen zu bremsen.

Nichtsdestotrotz wünschte Bernd Murschel eine frohe Weihnachtszeit und betonte halb im Scherz, dass man sich nun doch etwas vor dem wilden Treiben in den beginnenden Rauhnächten hüten müsse.

Doppelhaushalt 2020/2021 des Landes: Nirgends stehen die Kommunen besser da als in Baden-Württemberg

„So viel Geld wie jetzt hat Baden-Württemberg noch nie den Kommunen zur Verfügung gestellt“, erklärt die finanzpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion Thekla Walker MdL (Wahlkreis 5 – Böblingen) zur Verabschiedung des Doppelhaushalts 2020/21 im Stuttgarter Landtag. „Wir wollen starke Kommunen – und dafür statten wir sie sehr gut aus. 2019 haben die Kommunen sage und schreibe sechs Milliarden Euro mehr aus dem Finanzausgleich zur Verfügung als dies 2011 der Fall war! Nirgends stehen die Kommunen besser da als in Baden-Württemberg!“

Mit dem Kommunalen Sanierungsfonds habe die grün-geführte Regierung seit 2017 zusätzlich fast 600 Millionen Euro für die Sanierung von kommunalen Schulen und Brücken bereitgestellt, betont Dr. Bernd Murschel MdL (Wahlkreis 6 – Leonberg). Ähnliche Größenordnung erreiche schon bald die Breitbandförderung. Zudem wurden weitere 60 Millionen Euro für die Ersatzbeschaffung von Schienenfahrzeugen an die Kommunen überwiesen – gegen die Stimmen der Opposition. In der Kleinkindbetreuung fördere das Land seit 2014 gut 68 Prozent der Betriebsausgaben – „inzwischen ist das über eine Milliarde Euro an Landesförderung!"...   Mehr »

Bahnhofsmodernisierung: Herrenberg und Böblingen werden „Bahnhöfe der Zukunft“
Murschel und Walker: „Wichtiger Impuls für die Mobilitätswende und den Schienenverkehr in Herrenberg und Böblingen.“

Viele Bahnhöfe im Land bedürfen dringender Modernisierung. Gerade hinsichtlich der Barrierefreiheit gibt es noch reichlich Handlungsbedarf. Dazu hat die grün-geführte Landesregierung Baden-Württemberg jetzt ein Förderprogramm aufgelegt. Im Kreis Böblingen kommen zwei Bahnhöfe in den Genuss der Förderung. Der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (Grüne): „Ich freue mich, dass der Bahnhof Herrenberg im neuen Bahnhofsmodernisierungsprogramm der Landesregierung aufgenommen wurde. Denn nur mit attraktiven, barrierefreien und sicheren Bahnhöfen können wir mehr Menschen vom Umstieg auf die Schiene überzeugen.“...   Mehr »

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