18.01.2018

Landkreis und Kommunen auf der CMT Stuttgart

Dr. Bernd Murschel mit Oberbürgermeister Kaufmann, Leonberger Gemeinderäten und dem Vorsitzenden des OGW Eltingen-Leonberg, Albert Kaspar

Dr. Bernd Murschel mit Bürgermeister Thilo Schreiber und Heckengäuführer „Weiler Hannes“

 

Die CMT auf der Messe Stuttgart feiert ihren 50. Geburtstag und das Interesse an dieser großen Touristikmesse ist ungebrochen. Auch die Region Stuttgart ist mit einem Stand vertreten, den Dr. Bernd Murschel am Donnerstag besuchte. An diesem Tag präsentierten sich dort auch die beiden Städte Weil der Stadt, das seine Qualitäten mit idyllischer Altstadt und inmitten der Natur des Heckengäus gelegen aufzeigte sowie die Stadt Leonberg, die mit dem berühmten Pomeranzengarten und als einzige Weinbaugemeinde des Landkreises Böblingen auf sich aufmerksam machte. Als Wahlkreisabgeordneter freute sich Bernd Murschel über die Präsentationen und nahm die Gelegenheit wahr, mit den anwesenden Vertretern der beiden Städte, herausragend dem Weil der Städter Bürgermeister Thilo Schreiber und dem Leonberger Oberbürgermeister Martin Kaufmann, ins Gespräch zu kommen.

Umweltpreis 2018

Grünen Abgeordnete Walker und Murschel: „Unternehmen können ein Preisgeld von 10 000 Euro einstreichen“

Stuttgart - Ob innovative Öko-Projekte, nachhaltiges Wirtschaften oder individuelle Lebensleistungen: Bis Ende des Monats können sich umweltbewusste Unternehmen mit ihren außergewöhnlichen Leistungen für den Landes-Umweltpreis 2018 bewerben. Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) will die Firmen und Selbstständige auszeichnen, die sich für den betrieblichen Umweltschutz besonders starkmachen.

Bevor die Bewerbungsfrist abläuft (31. Januar) werben MdL Thekla Walker als finanzpolitische Sprecherin und MdL Dr. Bernd Murschel als umweltpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion gemeinsam dafür, dass sich auch Unternehmen aus dem Landkreis Böblingen für den Umweltpreis 2018 bewerben. „Umweltschutz und ökologische Strategien sind heute in der Wirtschaft ein Muss“, so Walker, „mit knappen Ressourcen umzugehen, ist ein Gebot der Stunde. Und auch Dr. Murschel erinnert daran: „Durch kreative Ideen sparen wir Kosten, schonen die Umwelt und schaffen uns zusätzlich Wettbewerbsvorteile als Innovationstreiber.“ Die Abgeordneten sind sich sicher: Viele umweltschonende Ideen kommen im Arbeitsalltag der Unternehmen bereits zum Einsatz. Mit dem Landes-Umweltpreis 2018 erfahren diese eine entsprechende Würdigung und laden zum Fortführen dieser Ansätze ein. Unser Ziel muss es sein auch andere Unternehmen zur Nachahmung zu inspirieren.   Mehr »

07.01.2018

Neujahrsempfang 2018 des OV Herrenberg

Rund 85 Menschen besuchten den diesjährigen Neujahrsempfang des Grünen-Ortsverbands Herrenberg und Gäu im "Mauerwerk" in Herrenberg.

Gastrednerin war die Ravensburger Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger, die von den gescheiterten Sondierungsverhandlungen für eine mögliche Jamaika-Koalition berichtete, an denen sie teilgenommen hatte. Ihre Rede mit dem Titel: "Neues Jahr - Zeit für mehr Zusammenhalt und mehr Verantwortung" hatte den gesellschaftlichen Frieden zum Inhalt, verdeutlichte aber auch die hohe Relevanz einer Sicherheitspolitik die auf Konfliktprävention baut, was ihr als Mitglied des Verteidigungsausschusses im Bundestag ein besonderes Anliegen ist.

Der Wahlkreisabgeordnete Dr. Bernd Murschel hob vor allem die Bemühungen der grün-geführten Landesregierung im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes hervor und betonte, dass im vom Landtag soeben verabschiedeten Doppelhaushalt für den Natur- und Artenschutz soviel Geld eingestellt wurde wie noch nie. Vor allem gelte es nun auch, über Pestizidreduktionsprogramme das Artensterben zu stoppen und die Biodiversität zu fördern.

Die Ko-Ortsvorsitzende Claudia Mauch, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat Herrenberg Maya Wulz sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Herrenberg, Tobias Meigel, begrüßten ebenfalls die Anwesenden und verdeutlichten das Bild einer lebendigen Stadt mit aktiven kommunalpolitischen Akteur*innen.

 

 

05.01.2018

Naturschutztage in Radolfzell – Resolution der Verbände: Keine Felchenzucht im Bodensee

Am 05. Januar nahm Dr. Bernd Murschel, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, an den 42. Naturschutztagen von NABU und BUND in Radolfzell teil. An diesem Tag besuchte auch Ministerpräsident Kretschmann die Naturschutztage. Der Ministerpräsident betonte in seiner Rede die besondere Wichtigkeit des Natur- und Artenschutzes und wies dabei auf die erhöhten Mittel der Landesregierung im Doppelhaushalt 2018/19 hin.

Im weiteren Verlauf positionierten sich die Naturschutzverbände eindeutig gegen eine mögliche Felchen-Aquakultur im Bodensee, dessen Naturschätze, Artenvielfalt und dessen große Bedeutung als Trinkwasserreservoir für die Bevölkerung sie dadurch gefährdet sehen. Zudem werden diese Anlagen von einem Großteil der Berufsfischer*innen ebenfalls abgelehnt.
Bereits im Dezember hatte sich die Landtagsfraktion GRÜNE gegen Aquakultur im Bodensee positioniert.

Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag bildete der Vortrag von Professor Konold (Universität Freiburg), der das Thema Biodiversität und Klimawandel in den Mittelpunkt seines Vortrags stellte. Aus seiner Sicht sind die beiden wichtigsten Stellschrauben im Zusammenhang mit dem Klimawandel die Böden und der Wasserhaushalt. Als Bodenkundler kann Bernd Murschel dem nur beipflichten.

05.01.2018

P R E S S E M I T T E I L U N G

Integrationsmanager können starten - Land stellt Mittel zur Verfügung

Murschel: „Das bundesweit einmalige Projekt soll helfen, dass aus Flüchtlingen bald Mitbürgerinnen und Mitbürger werden“

Gute Nachrichten für alle Kommunen in Baden-Württemberg, die Integrationsmanager für die Sozialberatung von Geflüchteten einstellen möchten: Wie der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (GRÜNE) mitteilt, haben sie jetzt Klarheit über die Höhe der ihnen dafür vom Land zur Verfügung gestellten Mittel. Das Sozial- und Integrationsministerium und die Kommunalen Landesverbände haben sich laut Murschel auf eine Verteilung der 116 Millionen Euro verständigt, die das Land den Kommunen während der zweijährigen Laufzeit des Paktes für Integration für das Integrationsmanagement bereitstellt. Davon profitieren auch die Städte und Gemeinden im Landkreis Böblingen, die jetzt Mittel abrufen beziehungsweise beantragen können.

So stehen beispielsweise für die Stadt Leonberg 292.161) Euro zur Verfügung, der Stadt Herrenberg 55.726 Euro. Für die Gemeinde Gäufelden 56.522 Euro und für die Gemeinde Jettingen 75.628 Euro. Gefördert werden im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg auch die Gemeinden Aidlingen, Bondorf, Deckenpfronn, Mötzingen, Nufringen, Weissach und Grafenau sowie die Städte Renningen, Rutesheim und Weil der Stadt.

„Mit den Integrationsmanagern gibt es endlich und erstmals eine professionelle Betreuung und Begleitung für Flüchtlinge mit abgeschlossenen Verfahren. Sie waren bislang immer auf sich alleine gestellt“, so Murschel und er betont: „Dieses Konzept eines flächendeckenden und strukturierten Integrationsmanagements nach der vorläufigen Unterbringung ist bislang bundesweit einzigartig. Es soll dazu beitragen, dass aus Flüchtlingen bald Mitbürgerinnen und Mitbürger werden.“

Die Gemeinden, erläutert der Landtagsabgeordnete, können jeweils entscheiden, ob sie selbst Integrationsmanager beschäftigen oder sich mit anderen Gemeinden zusammenschließen und gemeinsam einen Antrag stellen möchten. Antragsberechtigt sind eine oder mehrere Kommunen, wenn sie laut Planungsrahmen Mittel in Höhe von mindestens 51 000 Euro in Anspruch nehmen könnten. Kommunen, die laut Planungsrahmen unter dieser Summe liegen, müssen sich mit anderen Kommunen zusammenschließen.

Hintergrund: Zentrale Aufgabe von Integrationsmanagern ist die individuelle und niedrigschwellige Sozialberatung und -begleitung für Geflüchtete in der Anschlussunterbringung. Am Beginn jeder Beratung steht das Erstellen des Integrationsplans. In diesem werden die persönlichen Daten (z. B. Qualifikationen und Kompetenzen, Schulbildung und Berufsabschluss, individuelle Entwicklungen) und die zu erreichenden Ziele schriftlich fixiert. Dabei geht es unter anderem um Fragen des Spracherwerbs, der Arbeitsmarktintegration, der Anerkennung ausländischer Qualifikationen sowie um Wohnen, Schule und Bildung. Der Integrationsplan wird kontinuierlich fortgeschrieben. Mit Hilfe des Integrationsmanagements sollen Geflüchtete in die Lage versetzt werden, vorhandene Strukturen und Angebote selbständig nutzen zu können.

22.12.2017

Grüne Wintersonnwende in Leonberg

Auch die 13. Grüne Wintersonnwende war ein stimmungsvolles Zusammensein, bei dem sich zahlreiche Menschen beim Feuerschein vor der Kulisse des historischen Marktplatzes in Leonberg trafen.
Dr. Bernd Murschel und die Leonberger Grünen hatten zum lockeren "Ständerling" mit fetziger Musik der Gruppe "Boodoo" eingeladen, bei Glühwein und Crepes von der Adventshütte miteinander ins Gespräch zu kommen.
Einen musikalischen Überraschungsgast konnte Bernd Murschel dieses Mal auch präsentieren: Pishtar Dakai, einen bekannten Kandidaten bei „The Voice of Germany 2017“.
Der Erlös der Grünen Wintersonnwende wird an die Lebenshilfe Leonberg gehen.

20.12.2017

P R E S S E M I T T E I L U N G

Geld aus Berlin für saubere Luft in Leonberg und Herrenberg.

Nach langem Zögern hat die Bundesregierung jetzt 90 Städte benannt, die Geld aus dem sogenannten Dieselfonds über rund 1 Milliarde Euro auf Bundesebene beantragen können. Auch Leonberg und Herrenberg werden in einer Antwort an die Bundestagsfraktion GRÜNE als antragsberechtigt genannt.

Dies teilte nun der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat Leonberg und Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Leonberg-Herrenberg, Dr. Bernd Murschel mit.

Geholfen werden soll mit dem Geld jenen Städten, in denen die Stickoxid-Grenzwerte überschritten werden, weil die Abgasreinigung bei Diesel-PKW mangelhaft funktioniert. Zunächst sollten nur die rund 30 Städte Geld bekommen, die schon seit 2010 die Grenzwerte überschreiten und gegen die ein EU-Vertragsverletzungsverfahren läuft. Insbesondere auf den öffentlichen Druck von Grünen wurde der Kreis jetzt erweitert.

„Jetzt geht es darum, dass die alle Möglichkeiten zur Stickstoffminimierung zügig angegangen werden. Dazu zählt die Umrüstung der städtischen Fahrzeugflotte, oder der Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge im ÖPNV,“, so Murschel . „Die Verflüssigung des Verkehrs durch eine intelligente Steuerung steht ebenfalls auf der Agenda. Vordringlich ist auch die von Landesverkehrsminister Hermann zugesagte Überprüfung der Umleitungsstrecke für die A 8, die derzeit durch Leonberg führt.“

Hintergrund:

Der Dieselfonds wurde Anfang August zwischen der Bundesregierung und der Autoindustrie verabredet. Die deutschen PKW Hersteller VW, BMW und Daimler steuern rund 170 Millionen Euro zum Gesamtvolumen des Fonds bei. Ford, Opel, Renault und andere ausländische Hersteller verweigern sich einer Teilnahme.  

 

 

20.12.2017

Doppelhaushalt 2018/2019 verabschiedet

Nach intensiven und langen Verhandlungen wurde am Mittwoch, 20. Dezember 2017 der Doppelhaushalt des Landes für 2017/2018 vom Landtag Baden-Württemberg verabschiedet. Wir haben dies im Bewusstsein getan, dass unser Land zukunftsfest gemacht werden muss und wir Verantwortung für die kommenden Generationen übernehmen müssen.

Folgende Punkte möchte Dr. Bernd Murschel MdL dabei herausstellen:

  • Die grün-geführte Landesregierung legt den fünften Haushalt in Folge ohne neue Schulden vor – das gab es in der Geschichte Baden-Württembergs noch nie.
  • Wir werden eine halbe Milliarde Euro an Schulden abbauen. Auch eine solch hohe Schuldentilgung gab es noch nie.
  • Wir verzichten auf Steuererhöhungen.
  • Wir Grüne wissen die Kommunen, Kreise und Städte als verlässliche Partner zu schätzen. Diese Wertschätzung bringt das Land zum Ausdruck. Seit 2011 sind die Leistungen des Landes an die Kommunen um fast 3 Milliarden angestiegen.
  • Und es gibt noch mehr gute Nachrichten für die Kommunen: Die Kommunen profitieren über den kommunalen Sanierungsfonds mit 10 % an den Mehreinnahmen des Landes, die das Land zur Tilgung einsetzen muss. Damit unterstützen wir die Kommunen bei der Modernisierung ihrer Schulen und ihres Straßennetzes. Das sind für die Jahre 2017 bis 2019 nun insgesamt 422 Mio. Euro. Und zusätzlich fließen im gleichen Zeitraum nochmals 60 Mio. Euro in die Modernisierung der kommunalen Schienenfahrzeuge.

Bei den Investitionen setzen wir klare grüne Schwerpunkte. Einige davon sollen hier beispielhaft genannt sein:

  • die Stärkung des Umwelt- und Naturschutzes und damit den Schutz unserer Lebensgrundlagen, unter anderem mit einem Sonderprogramm Biodiversität zum Erhalt der Artenvielfalt in Höhe von 36 Millionen Euro. So viel Geld für Natur- und Umweltschutz war noch nie in einem Landeshaushalt.
  • Investitionen in eine intelligente, zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. In die Sanierung der Landesstraßen und Brücken fließen 360 Millionen Euro – eine Rekordsumme.
  • Für die Wohnraumförderung gibt es im Doppelhaushalt eine halbe Milliarde – damit setzen wir insbesondere die soziale Wohnraumförderung auf Rekordniveau fort.
  • Insgesamt nimmt das Land 325 Millionen Euro für Digitalisierungsmaßnahmen in die Hand. Hinzu kommen für den Doppelhaushalt 2018/2019 rund 210 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Baden-Württemberg.
  • Bei der Inneren Sicherheit stärken wir die Polizei vor Ort mit 1400 neuen Stellen in den kommenden zwei Jahren. Unser Ziel ist klar: Baden-Württemberg soll weiterhin das sicherste Bundesland bleiben.

Dr. Bernd Murschel zieht als Fazit: „Dieser Haushalt ist nachhaltig. Der Löwenanteil fließt in Tilgung und Sanierung. Verlässlichkeit für die Kommunen und ein starker Fokus auf Umwelt und Naturschutz sind der Kern des Doppelhaushalts.“

 

 

12.12.2017

Positionspapier Aquakultur

Nach einem intensiven Austausch zwischen den beiden Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft der Landtagsfraktion GRÜNE und einem Fachgespräch mit zahlreichen Experten wurde jetzt ein Positionspapier zum Thema Aquakultur am bzw. im Bodensee von der Fraktion verabschiedet. Demnach lehnt die Grüne-Landtagsfraktion Aquakultur in Netzgehegen im See ab, insbesondere aus gewässerökologischer Sicht. Aus Gründen des Wasserhaushalts und des Wasserrechts wäre eine Genehmigung ebenfalls nicht möglich.

Um die Einkommenssituation der Berufsfischer zu verbessern wird eine Einführung der geschützten Ursprungsbezeichnung „Bodensee-Wildfisch“ vorgeschlagen.

Das Positionspapier finden Sie hier

28.11.2017

25 Jahre Natura 2000

Dr. Bernd Murschel nahm am Jubiläumsabend „25 Jahr Natura 2000“ teil. Eingeladen hatten die vier großen Naturschutzverbände in Baden-Württemberg. Am 21. Mai 1992 trat die Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen in Kraft. Insgesamt zählen mehr als 27.000 Flächen in Europa zu dem Schutzgebietsnetz.

„Baden-Württemberg ist das Land der Wacholderheiden, des Rotmilans und der blumenbunten Mähwiesen. Wir brauchen Natura 2000, um dieses einzigartige Natur- und Kulturerbe zu erhalten“, betonte Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium, in seinem Grußwort.

Kernstück von Natura 200 ist die Vogelschutzrichtlinie und die FFH-Richtlinie. Bernd Murschel ist der Überzeugung, dass mit der FFH-Richtlinie und den Managementplänen die biologische Vielfalt im Land entscheidend gestärkt wird. Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg hat die biologische Vielfalt als Schwerpunkt definiert und wird im Doppelhaushalt 2018/19 dafür mehr als 90 Millionen Euro bereitstellen.

22.11.2017

Dr. Bernd Murschel beim CarSharing-Treffen in Renningen

Dr. Bernd Murschel war als Referent zum CarSharing-Treffen in Renningen eingeladen. Vor rund 25 Mitgliedern der CarSharing-Gruppe Renningen und interessierten Gästen referierte der Grünen-Abgeordnete und umweltpolitische Sprecher der Landtagsfraktion zu den Themen Feinstaub, Dieselskandal, Fahrverbote und über die Perspektiven für eine nachhaltige Mobilität.

Die CarSharing-Gruppe in Renningen verfügt derzeit über 24 Fahrzeuge, darunter bereits 8 Elektromobile, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Für die CarSharing-Mitglieder sind die Entwicklungen und Pläne hin zu einer nachhaltigen Mobilität, in der auch das „Teilen“ von Autos eine wesentliche Rolle spielt, sehr wesentlich für die weitere Ausrichtung ihrer Arbeit.

22.11.2017

P R E S S E M I T T E I L U N G

Geld für Gedenkstätten aufgestockt

Fördermittel werden in den nächsten zwei Jahren um 308 000 Euro steigen

Leonberg und Tailfingen können davon profitieren

Die Landtagsfraktionen haben sich darauf verständigt, mehr Geld für die Arbeit der landesweit 70 Gedenkstätten auszugeben. Darauf einigten sich die Fraktionen von Grüne, CDU, SPD und FDP am Mittwoch bei den Beratungen im Finanzausschuss.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir eine höhere Förderung vereinbaren konnten. Davon können auch die beiden wichtigen Gedenkstätten in Leonberg und Tailfingen profitieren“, ist der Abgeordnete der Grünen Dr. Bernd Murschel überzeugt. „Damit stellen wir Grüne unsere Verantwortung für Vergangenheit und Zukunft unter Beweis und unterstützen die vorbildliche ehrenamtliche Arbeit der Helferinnen und Helfer.“

Neben speziellen Leuchtturmprojekten gehen Mittel von über 600 000 Euro an andere einzelne Einrichtungen, Gedenkstätten und -Verbünde. Damit steigt der Etat für Gedenkstätten-Projekte in den nächsten beiden Haushaltsjahren 2018 (1,03 Millionen Euro) und 2019 (941 000 Euro) im Vergleich zum laufenden Jahr (2017: 832 000 Euro) um insgesamt 308 000 Euro.

„In diesen politisch unruhigen Zeiten sind Gedenkstätten wichtiger denn je. Sie erinnern uns daran, unsere freiheitlich-demokratischen Grundwerte nicht für selbstverständlich zu halten. Sie mahnen uns, sie gegen Extreme mit aller Kraft zu verteidigen“, sagte der Abgeordnete Murschel. Heute sei mehr politische Bildung nötig, um das Demokratieverständnis wieder zu stärken.

15.11.2017

Veranstaltung „Weißbuch zur Zukunft Europas"

Prof. Dr. Martin Selmayr, Kabinettchef des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker

Bei der Veranstaltung im Landtag von Baden-Württemberg sprach unter anderen Prof. Dr. Martin Selmayr, Kabinettchef des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker.

In seinem Vortrag nannte er als größte Gefahr für Europa den Abstand zwischen Erwartung und Realität. Im Weißbuch „Zukunft Europas“ werden 5 Szenarien zur Diskussion gestellt. Anders als bisher sagt die Kommission nicht, wie es weitergeht, sondern stellt fest, dass sich Europa an einem entscheidenden Wendepunkt befindet. Von einem „Weiter so“ bis hin zu mehr Einzelstaatlichkeit werden die verschiedenen Szenarien beleuchtet. Brexit und Trump hätten ein „Gutes“ bewirkt: plötzlich merkten viele, dass es vielleicht doch wichtig sei, wenn Europa zusammenhält.
Dazu Dr. Bernd Murschel: „Diese Erkenntnis ist leider kein Verdienst von Europa, sondern die bittere Folgerung aus den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen.“

14.11.2017

P R E S S E M I T T E I L U N G

Innenminister sorgt für Klärung bei Spekulationen um Standorte bei Polizeiausbildungsstätten. Murschel: Herrenberg wird definitiv Ausbildungsstandort

In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Diskussionen über die möglichen Ersatzstandorte von Standorten für die Polizeiausbildung.

Hierzu teilt der Leonberger Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (Grüne) in einer Pressemitteilung mit: „Ich bin froh, dass Innenminister Strobl nun endlich Klartext redet und den Standort ehemaliges IBM-Schulungsgebäude in Herrenberg definitiv langfristig nutzen will. Dieser Wunschstandort der Polizei hat alle notwendigen Voraussetzungen insbesondere durch seine zentrale Lage im Land und die gute Infrastruktur.“

25.10.2017

P R E S S E M I T T E I L U N G

Herrenberg und Waldenbuch erhalten insgesamt 100 000 Euro für Quartiersentwicklung MdLs Walker und Murschel (GRÜNE): „Eine aktive Quartiersentwicklung stärkt das Zusammenleben der Generationen“

Die beiden Grünen-Landtagsabgeordneten im Kreis Böblingen, Dr. Bernd Murschel und Thekla Walker gratulieren den beiden Städten im Kreis zum Erfolg beim Ideenwettbewerb zur demografischen Quartiersentwicklung. Mit 65.000 Euro unterstützt das Land das eingereichte Konzept in Herrenberg, wo ein partizipativer Quartiersentwicklungsprozess mit Schwerpunkt Pflege und Unterstützung im Alter in der Altstadt umgesetzt werden soll. Waldenbuch erhält 35.000 Euro Zuschuss für ein Nachbarschaftshaus im Zentrum des Ortsteils Kalkofen. „Waldenbuch und Herrenberg zeigen vorbildhaft, wie nachhaltige Konzepte und passgenaue Lösungen für das gesellschaftliche Zusammenleben der Zukunft vor Ort gestaltet werden können“, so Thekla Walker. Eine aktive Quartiersentwicklung stärke das Miteinander der Generationen und biete die Chance, das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden. Die Kommunen seien dabei als „Motor im Sozialraum“ federführend. Bürgerinnen und Bürger und andere Akteure seien als Ideengeber direkt in die Entwicklung und Umsetzung eingebunden.

Auch im Kreis Calw, dem Betreuungswahlkreis von Dr. Bernd Murschel, wurde ein Projekt als Preisträger ausgewählt. „Mit 50.000 Euro unterstützt das Land das eingereichte Konzept in Simmozheim, wo der Ortskern mit der Entwicklung des Schillerareals zum sozialen Treffpunkt für Jung und Alt gestärkt werden soll“, so Murschel

Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet insgesamt 53 Projekte aus. Der Ideenwettbewerb zur Quartiersentwicklung bildet den Auftakt für die Landesstrategie ‘Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten‘. Die gesammelten Ideen und Konzepte sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickelt werden.

„Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Wir wollen den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden stärken und eine hohe Lebensqualität sowie Teilhabe für alle dort lebenden Menschen ermöglichen“, betont Murschel.

Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die besten Projektideen ausgewählt und prämiert. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

Die Preisträger werden auf einer festlichen Preisverleihung am 23. November 2017 in Stuttgart geehrt.

23.10.2017

Natur, Landschaft, Streuobst und Schafe: Informationsgespräch mit dem Ersten Landesbeamten

Dr. Bernd Murschel MdL mit Erstem Landesbeamten Martin Wuttke, Helmut Holzapfel, Regina Meier, Siegfried Zenger und Barbara Truckses

Zu einem Informationsgespräch über den Naturschutzhaushalt und die Landschaftspflege traf sich Dr. Bernd Murschel mit dem Ersten Landesbeamten des Landkreises Böblingen, Martin Wuttke, bei einem Vorort-Termin am Schafstall der Familie Holzapfel in Schönaich.

Der Bau des Stalls für rund 300 vierbeinige Landschaftspfleger wurde mit Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbandes des Landkreises sowie der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg erstellt. Die Schäferei trägt maßgeblich zur Erhaltung der Kulturlandschaft unserer Streuobstwiesen bei.

Der Erste Landesbeamte stellte zusammen mit Regina Meier, Leiterin der Abteilung Landwirtschaft und Naturschutz beim Landratsamt, sowie dem Leiter der Regionalentwicklung, Siegfried Zenger und der Geschäftsführerin des LEV Böblingen, Barbara Truckses die von ihnen entwickelten innovativen Ideen vor, um langfristig Pflegemaßnahmen im Zusammenhang mit Ausgleichsmaßnahmen abzusichern und damit auch eine Bestandsgarantie für die wertvollen Streuobstbestände zu erhalten. Bei einer Verkostung der vielfältigen Streuobstprodukte aus dem Landkreis konnte sich der Abgeordnete ein Bild von der hohen Qualität der Erzeugnisse machen.

Dr. Bernd Murschel betonte, dass im Doppelhaushalt 2018/2019 das Thema Natur- und Landschaftsschutz einen hohen Stellenwert einnimmt und zusätzliche Mittel dafür bereitgestellt werden.

20.10.2017

Preisverleihung im Sparkassenforum in Böblingen

Bild: Architektenkammer Baden-Württemberg

Prämierung beispielhaften Bauten im Landkreis Böblingen durch die Architektenkammer Baden-Württemberg

Eines der 19 ausgezeichneten beispielhaften Bauten ist das neue Flüchtlingshaus in Schönaich. Die Jury würdigte ausdrücklich wie vorausschauend die Räumlichkeiten angelegt wurden und vielseitig nutzbar sind. Ganz besonders wurde bei der Bauweise auf die Ästhetik geachtet. Anstatt gewöhnlicher Containerbauweise, wurde das Flüchtlingshaus in Schönaich aus Holz konstruiert. Dr. Bernd Murschel MdL, der bei der Preisverleihung anwesend war, freute sich über die vielen gelungenen Bauten, deren Ziel es ist Impulse für zukünftiges Bauen zu setzen.

13.10.2017

Renningen investiert in Wasserqualität

Herr Brüning von WS Reformer GmbH mit Dr. Bernd Murschel bei der Inbetriebnahme der Anlage in Renningen.

Ein ressourcenschonendes innovatives Pilot- und Vorzeigeprojekt modernster Abwasserreinigungstechnik hat die Stadt Renningen auf ihrer Kläranlage verwirklicht.

Rund 1,6 Millionen Euro, mit einem Zuschuss durch das Bundesumweltamt, kostet diese Ausbaustufe, die Phosphor (eine endliche Ressource) aus dem Klärschlamm rückgewinnt.

Nach einigen Jahren Forschungsbetrieb auf der Kläranlage Renningen mit der Firma THERMOSYSTEM unter Einsatz eines patentierten Brenners der ortsansässigen Firma WS- Wärmeprozesstechnik ist die Restvergasungsanlage des solargetrockneten Klärschlamms jetzt offiziell in Betrieb genommen worden.

13.10.2017

Einweihung Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Döffingen,

Schulleiter Bruno Metzger, Bürgermeister Martin Thüringer und Dr. Bernd Murschel MdL bei der Ansprache.

Die Erweiterung der Gemeinschaftsschule in Grafenau-Döffingen ist eine der größten Schulbauerweiterungsmaßnahmen im Land. Die hervorragende Integration des Neubaus an den bestehenden Baukörper, verbunden mit einer luftigen Bauweise entspricht dem Geist der Schule und wird für die Schülerinnen und Schüler eine neue Qualität beim Aufenthalt und Lernen an ihrer Schule bringen. Dr. Bernd Murschel freute sich in seinem Grußwort über die gute Entwicklung der Gemeinschaftsschule Döffingen und auch über den gut angelegten Landeszuschuss für die Baumaßnahmen.

09.10.2017

Messebesuch auf der EVS – Electric Vehicle Syposium & Exhibition

Dr. Bernd Murschel mit seinen Kollegen Thomas Marwein und Thomas Poreski beim Messerundgang

Bei der „30. International Electric Vehicle Symposium & Exhibition“ (EVS) auf dem Messegelände in Stuttgart werden die neusten Techniken und Innovationen im Bereich der Elektromobilität sowie dem Bereich Ladeinfrastruktur vorgestellt. Auf einem Messerundgang informierte sich Dr. Bernd Murschel. Organisiert wurden die Ausstellung und Symposium von der e-mobil BW GmbH, der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg, dem Bundesverband solare Mobilität und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Als Sponsoren beteiligten sich Daimler, Bosch, Renault, Mahle, Porsche, die EnBW und Swarco. Neben diesen großen Namen konnten sich aber gerade sehr viele kleinere Unternehmen auf der Plattform EVS präsentieren. Bernd Murschel: „Es ist spannend, wie rasant sich die Elektromobilität entwickelt.“

21.09.2017

P R E S S E M I T T E I L U N G

Mitglieder der GRÜNEN aus der Metropolregion Stuttgart legen Papier zur Luftreinhaltung vor

Zahlreiche Mandatsträger und Mitglieder der Grünen aus Stuttgart und der Metropolregion haben unter Federführung des Nürtinger Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel gemeinsam über Monate hinweg ein Papier mit dem Titel „Maßnahmen zur Reduzierung von Luftschadstoffen – für ein lebenswertes Stuttgart, für eine lebenswerte Region Stuttgart“ erarbeitet.

Als Abgeordneter eines ebenfalls stark belasteten Wahlkreises war mir diese Zusammenarbeit besonders wichtig. Inzwischen ist das Thema Feinstaub bzw. Stickoxide und die Maßnahmen zu deren Reduzierung längst nicht mehr nur ein Thema der Stadtmitte Stuttgarts. Im Landkreis Böblingen sind die beiden Städte Herrenberg und Leonberg ebenfalls mit hohen Stickoxidwerten belastet.

Für die Beurteilung der an der A 81 gelegenen Städte Böblingen und Sindelfingen ist die Datenlage unzureichend. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist jedenfalls klar, dass nur eine Kombination von Einzelmaßnahmen hilft, um die vorhandene viel zu hohe Hintergrundbelastung zu reduzieren.

20.09.2017

Grün macht den Unterschied: Erfolge in den Ländern

Die Erfolge in Bundesländern mit grüner Regierungsbeteiligung sind zahlreich.

https://www.gruene.de/landingpages/erfolge-gruener-landesregierungen.html#/

Aber bei wichtigen Vorhaben bremst heute der Bund. Damit sich das ändert, braucht es starke Grüne, die im Bund mitregieren. Am Sonntag ist Bundestagswahl. Sie entscheiden, wie es weitergeht in unserem Land. Wir bitten Sie um Ihre Stimme für Umwelt und mehr Gerechtigkeit. Wählen Sie Grün.

14.09.2017

Haushaltsschwerpunkte gesetzt auf der Herbstklausur

In einer Klausurpause: Dr. Bernd Murschel mit der Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL, Finanzministerin Edith Sitzmann MdL, Manfred Kern Mdl und Martina Braun MdL (von rechts)

Bei der diesjährigen Herbstklausur der Landtagsfraktion GRÜNE in Ettlingen wurden die wichtigsten Leitplanken für den Doppelhaushalt 2018/2019 diskutiert und beschlossen. Als umweltpolitischer Sprecher der Fraktion freut sich Dr. Bernd Murschel ganz besonders, dass dabei Naturschutz und Biodiversität als ein zentraler Schwerpunkt von der Fraktion festgelegt wurde. Dies stellt einen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Natur- und Landschaftsschutz in unserem Land dar und wird insbesondere bei der Landschaftspflege und Wiedervernetzung von Lebensräumen zu deutlichen Verbesserungen führen. Zur Stärkung der Umweltverwaltung auf allen Ebenen wurde zudem ein deutlicher Stellenzuwachsbeschlossen.

Näheres hierzu sowie zu weiteren Schwerpunkten des Haushaltes finden Sie hier. 

 

Biologische Vielfalt erhalten

Transformationsprozess

Schieneninfrastruktur

12.09.2017

Besuch der Freiflächenphotovoltaikanlage in Malsch

Dr. Bernd Murschel MdL vor der Freiflächenphotovoltaikanlage in Malsch

Zusammen mit dem Arbeitskreis Umwelt der Grünen-Landtagsfraktion besuchte Dr. Bernd Murschel eine der größten Freiflächenphotovoltaikanlagen im Land. Das Unternehmen "Erdgas Südwest", eine hundertprozentige Tochter von EnBW und OEW, hat im engen Schulterschluss mit der Gemeinde Malsch auf einer ehemaligen Mülldeponie rund 16000 Solarmodule installiert. Die Anlage kann rund 5000 Menschen mit Strom versorgen. Als weitere Besonderheit ist die Einbeziehung einer ökologischen Baubegleitung, um die Themen Artenvielfalt und Akzeptanz für erneuerbare Energien zu fokussieren.

04.09.2017

Spatenstich bei der Schönbuchbahn

Mit großem Aufwand wird das Erfolgsmodell der Nebenbahn zwischen Böblingen und Tübingen nun auf neue Ebenen gebracht. Die Elektrifizierung der Strecke, verbunden mit hochmodernen Triebwagen wird die Schönbuchbahn noch attraktiver machen. Beim symbolischen Spatenstich am Bahnhof in Holzgerlingen dankte Dr. Bernd Murschel Verkehrsminister Hermann für die finanzielle Unterstützung durch das Land. "Heute nutzen schon fast 10.000 Fahrgäste am Tag diese Verbindung, das ist gerade im staugeplagten Landkreis Böblingen ein wichtiger Beitrag für Mobilität und Umweltschutz", betont der Abgeordnete.

02.08.2017

Am Schönbuchrand und im Oberen Gäu mit Minister Untersteller

von links: Monika Rieger (LIFE-Projektleiterin), Dr. Bernd Murschel MdL, Landrat Roland Bernhard, Jürgen Baumer (Stabsstelle Umwelt; Stadt Herrenberg), Minister Franz Untersteller
von links: Bürgermeister Marcel Hagenlocher, Dr. Bernd Murschel MdL, Minister Franz Untersteller, Landrat Roland Bernhard

 Das Projekt „LIFE rund ums Heckengäu“ und dessen Schwerpunktaktivitäten in den Obstwiesen am Schönbuchhang bildete die erste Station des Besuchs von Umweltminister Untersteller im Gäu.
Begleitet wurde der Minister von Landrat Roland Bernhard und vom Wahlkreisabgeordneten Dr. Bernd Murschel.

Beim Spaziergang durch die Streuobstwiesen bei Mönchberg wurden die Maßnahmen im FFH-Gebiet erläutert, sowie das Schafbeweidungskonzept zur Freihaltung der artenreichen Flächen vorgestellt. Schlusspunkt bei der „Köhler-Eiche“ waren der Imbiss und die Erfrischung aus heimischer Produktion des OGV Mönchberg – gekrönt von der anwesenden Streuobstprinzessin des Landkreises.

Beim anschließenden Besuch des Rebhuhn-Schutzprojektes, das vom LEV (Landschaftserhaltungsverband)Böblingen betreut wird, konnten sich Minister und Abgeordneter ein Bild machen von den blühenden Rückzugsflächen zur Wiederansiedelung der bedrohten Vögel, die früher in den Ackerfluren weit verbreitet waren.
Hier wurde und wird im Zusammenwirken von Landwirten, Jägern und Naturschützern ein wirkliches Vorzeigeprojekt realisiert. Stolz sind darauf auch die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden im Oberen Gäu.

28.07.2017

Antrag zur Kleinen Wasserkraft

  • Stellungnahme UM Antrag Kleine Wasserkraft 16-2310.pdfIm seinem Antrag zur Kleinen Wasserkraft fragte Dr. Bernd Murschel sowohl nach der Durchlässigkeit für Fische bei solchen Anlagen als auch nach deren Wirtschaftlichkeit. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Umsetzung der ökologischen Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Die Stellungnahme des Umweltministeriums liegt jetzt vor.

25.07.2017

Streuobstspaziergang mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann

Weit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte auch der strömende Regen nicht abhalten: Sie waren beim Informationsspaziergang durch die Streuobstwiesen mit Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann und dem Wahlkreisabgeordneten Dr. Bernd Murschel dabei. Begleitet wurden sie auch vom Grünen Bundestagskandidaten für den Kreis Böblingen, Tobias B. Bacherle. Als besondere Überraschung begrüßten sogar einige Mitglieder des Trachtenvereins Kayh in ihrer schmucken historischen Sonntagstracht die Politiker.

Der Vorsitzende des OGV Kayh, Peter Sindlinger, führte sachkundig über den Streuobsterlebnispfad am Steilhang oberhalb des Herrenberger Teilortes und erläuterte die Geschichte des ursprünglichen Winzerdorfes. Schon seit Jahrhunderten wird hier am Schönbuchhang Obstbau betrieben. Eine harte Arbeit, die viel Einsatz der Obstbauern bei der Pflege und bei der Ernte verlangt. Zudem seien in den vergangenen Jahren auch neue Schädlinge aufgetreten, denen man nur mit gezieltem Einsatz von Pflanzenschutz entgegenwirken könne, um keine Totalausfälle bei der Ernte zu haben. Er plädierte hierbei an Politiker und Teilnehmer*innen für mehr Verständnis für die Obstbauern.

Natürlich will man die Streuobstwiesen erhalten – sie weisen eine hohe Artenvielfalt auf und tragen mit bei zu unserem Landschaftsbild. Die Betreiber der Streuobstwiesen beförderten den Erhalt der einzigartigen und artenreichen Kulturlandschaft an den Hängen des Schönbuch, betonte der Staatssekretär im Umweltministerium, Dr. Andre Baumann.

Da müsse man die unterschiedlichen Interessen berücksichtigen. „Wir wissen um Ihre Leistung zum Erhalt dieser Wiesen und wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich dafür bedanken“. Der Einsatz von Pestiziden müsse wirklich immer sorgsam erwogen werden, hier tragen die Obstbauern mit ihrer langjährigen Erfahrung eine hohe Verantwortung. Aber auch die Verbraucher müssten dazu beitragen, die harte Arbeit der Streuobstbauern zu honorieren. Indem sie die heimischen Produkte kauften – dabei aber auch die für die Landschaftspflege zuständigen Schäfer nicht vergessen und heimisches Lammfleisch essen sollten. Das wäre, meinte der Staatssekretär mit einem zwinkernden Auge, dann „ fast schon vegetarisch“.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel aus Leonberg wies darauf hin, dass er selbst Mitglied in einem OGV sei und zwar in dem von Eltingen-Leonberg „wobei die Betonung hier auf Eltingen liegt“. Von seinen Besuchen vor Ort und aus eigener Erfahrung weiß er um die Probleme der Pflege dieser aufwändigen Obstwiesen. Mit Landesmitteln z.B. über das Förderprogramm FAKT würden die Bauern schon unterstützt, aber er wisse auch, dass dies nicht ausreichend sei, um den hohen Aufwand zu honorieren.

Dass die Obstbauern mittlerweile sehr findig sind in der Veredelung ihrer Produkte, könne die Attraktivität und den Absatz der Produkte stärken. Von der Qualität einiger dieser Produkte von Mitgliedern des OGV Kayh konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ausklang im schön renovierten OGV-Heim bei der anschließenden Verkostung selbst überzeugen. Man werde auch weiterhin im Gespräch bleiben, versicherten der Staatssekretär und der Landtagsabgeordnete.

Startsignal für kommunale Integrationsmanager

Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel (Grüne) und Thekla Walker (Grüne): Kommunen können ab sofort Förderanträge stellen – Pakt für Integration wird umgesetzt

Der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat den Kommunen und Landkreisen grünes Licht für Förderanträge zu Integrationsmanagern gegeben. Die vom Land geförderten Integrationsmanager sind ein Kernelement des Pakts für Integration, den das Land und die Kommunalen Landesverbände in diesem Jahr geschlossen haben. Damit die Förderung der Integrationsmanager möglichst schnell starten kann, werden zunächst 60 Prozent der dafür in diesem Jahr vorgesehenen Mittel zur Verfügung gestellt. „So können noch in diesem Jahr die ersten Integrationsmanagerinnen und -manager gefördert werden“, sagt der Landtagsabgeordnete der Grünen Bernd Murschel. „Mit dem Pakt für Integration setzt Baden-Württemberg bundesweit Maßstäbe bei der Integration von Geflüchteten. Die Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Wir wollen, dass die Menschen, die hier eine Bleibeperspektive haben in das kulturelle und soziale Umfeld möglichst gut integriert werden“, so Murschel.   Mehr »

Abgeordnete Thekla Walker und Dr. Bernd Murschel (Grüne): Landkreise und kreisfreie Städte erhalten mehr Mittel für öffentlichen Personennahverkehr

„Bus- und Bahnfahren im Landkreis Böblingen wird attraktiver“

Die Landkreise und kreisfreien Städte bekommen ab Januar 2018 mehr Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Zusätzlich werden ab 2021 die Mittel hierfür landesweit schrittweise um 50 Millionen Euro angehoben, wovon auch der Landkreis Böblingen profitieren wird. Darüber informierten die Landtagsabgeordneten Thekla Walker und Dr. Bernd Murschel der Grünen aus den Wahlkreisen Böblingen und Leonberg sowie der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Andreas Schwarz. Grundlage dafür ist die vom Kabinett Ende Juni beschlossene ÖPNV-Finanzierungsreform.   Mehr »

15.07.2017

Ganz Oberjettingen war auf den Beinen um ein Dorffest der besonderen Art zu feiern.

Fassanstich der besonderen Art. Die Gäste aus den Partnerstädten von Jettingen in Aktion

Die Einweihung der neuen Ortsmitte, mit dem neugestalteten barrierefreien Marktplatz wurde verbunden mit dem Partnerschaftswochenende der Gäste aus Marchin, Senones und Vernio. Insgesamt wurden über drei Millionen Euro in die neue Ortsmitte investiert, unterstützt durch Mittel aus dem Landessanierungsprogramm. Bernd Murschel freute sich über die gelungene Ausbaumaßnahme, die zusammen mit der Umgehungsstraße einen ansprechenden Begegnungsraum für die Bürgerinnen und Bürger in Oberjettingen darstellt. Bernd Murschel: " Modernität und Tradition verbinden sich hier in der Ortsmitte. Ich gratuliere der Toskana des Gäus."

13.07.2017

10. Abgeordnetenabend des LBV

Dr. Bernd Murschel im Gespräch mit Christian Reutter, ehemaliger Kreisverbandsvorsitzender Tübingen.
(Quelle: LBV Baden-Württemberg)

Dr. Bernd Murschel nahm auch in diesem Jahr wieder am Parlamentarischen Abend des Landesbauernverbandes teil. Und wie immer kamen die Abgeordneten sehr schnell ins Gespräch mit den Verbandsvertretern. Die Situation der Landwirtschaft, die Agrarpolitik und das Zusammenspiel nationaler und internationaler Interessen standen dabei im Mittelpunkt.

09.07.2017

1250 Jahr-Feier Rutesheim

Die beiden MdLs Sabine Kurtz und Dr. Bernd Murschel in der Ehrenkutsche

Die jüngste Stadt Baden-Württembergs hat eine lange Geschichte. Die Feierlichkeiten zu 1250 Jahren Rutesheim wurden zum bunten Volksfest für alle. Ein großer Festumzug mit über 80 Gruppen bildete den Höhepunkt der Festlichkeiten. Mit dabei fast 15 Musikkapellen aus dem Landkreis Böblingen.
Verbunden mit dem Jubiläum war auch die jährliche Mitgliederversammlung der Kreisblasmusikvereine.
Das gemeinsame Grußwort der beiden Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (CDU) und Dr. Bernd Murschel (GRÜNE) war sozusagen eine Premiere in der grün-schwarzen Wahlkreisarbeit.

Dr. Bernd Murschel mit Bürgermeister Ekkehard Fauth und Bundestagskandidat Tobias Bacherle

Mitten auf dem belebten Marktplatz von Aidlingen fand das sommerliche Gespräch mit Bürgermeister Fauth und Grünen Gemeinderäten statt. Passend zum Sommer auf der Terrasse des Eiscafés.

Demnächst wird hier zentral auch eine Elektroladesäule für E-Autos in Betrieb genommen werden. Dann ist die FairTrade-Gemeinde auch im Bereich Elektromobilität gut unterwegs. Begeistert ist der Bürgermeister vom Gedanken, FairTrade in seiner Gemeinde umzusetzen. Als „Pionier“ im Landkreis wurde Aidlingen bereits 2012 als FairTrade-Gemeinde anerkannt.

 

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Tobias Bacherle, Bundestagskandidat und Dr. Bernd Murschel MdL im Gespräch mit Geschäftsführer Dennis Murschel

Leise biegt der neue Renault Zoe, Elektrofahrzeug und Herzstück der E-Mobil Sommertour des Landtagsabgeordneten, in die Einfahrt seines „Ursprungsortes“ der Firma electrify Süd-West GmbH in Renningen-Malmsheim, ein. Seit 2015 baut das Renninger Unternehmen Murschel Electric Cars GmbH & Co KG Serienfahrzeuge mit konventionellen Antrieben – jeden Alters und jeder Art – in emissionsfreie E-Autos um. ein weiteres Standbein des Unternehmens - Electrify - ist das Leasinggeschäft mit Elektroautos wie jenes, das der Abgeordnete gerade auf seiner Sommertour nutzt.

 

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Dr Bernd Murschel auf dem Martinshof Tennental.
von links: Matthias Hacker (Geschäftsführer), Alexander Thierfelder (Leiter Landbau), Tobias Bacherle (Bundestagskandidat). Rechts: Wolf Eisenmann (Vorsitzender LEADER Heckengäu e.V.)

An der ersten Station im Rahmen von Dr. Bernd Murschels Sommertour geht es neben der „digitalen Schnitzeljagd“ um umgekehrte Inklusion und biologische Landwirtschaft

 

E-Mobilität und die Entwicklung des Ländlichen Raumes, der Region Heckengäu, zwei der Kernthemen und persönlichen Anliegen des Landtagsabgeordneten Dr. Bernd Murschel, wurden am ersten Tag der diesjährigen Sommertour – mit einem Besuch der Dorfgemeinschaft Tennental in Deckenpfronn – in den Mittelpunkt gestellt. Nach Anfahrt mit einem E-Mobil tauschte sich die Gruppe aus Mitgliedern des Ortsverbands GRÜNE Herrenberg, Vertreterinnen und Vertretern des Tennentals sowie von LEADER Heckengäu zu Ansätzen, Zielen und Zukunft von Regionalentwicklung und dem Projekt LEADER aus. Dieses schafft Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und zeichnet sich durch eine Strategie von unten nach oben aus. „Ich freue mich sehr, hier im Tennental sein zu können“, begrüßt Dr. Bernd Murschel die Anwesenden, „hier zeigt sich die Vielfalt unserer Region auf wunderbare Weise; hier ist das LEADER-Konzept direkt erfahrbar, das mich von Anfang an begeistert hat und welches ich auch weiterhin unterstützen werde.“ Nicht umsonst nennt der Vorsitzende der LEADER Heckengäu, Wolf Eisenmann, den Landtagsabgeordneten „Förderer des Heckengäu“ und Unterstützer der ersten Stunde bei der Bewerbung als LEADER-Gruppe. Dr. Bernd Murschel MdL fügt an, man befinde sich hier an einer Schnittstelle zwischen Ballungs- und ländlichem Raum. Mit dem vorhandenen Potenzial und unter anderem dem großen gesellschaftlichen Engagement „ist gerade letzterer auch ein Raum der Stärke.“ Dies betonte auch die LEADER-Geschäftsführerin, Barbara Smith.   Mehr »

Im Rahmen seiner diesjährigen Wahlkreis-Sommertour wird Dr. Bernd Murschel MdL mit einem emissionsfreien Elektroauto verschiedene Projekte und Einrichtungen in Gemeinden und Firmen in seinem Wahlkreis Leonberg-Herrenberg besuchen und dabei außer der e-Mobilität verschiedene andere Themenbereiche in den Mittelpunkt stellen:    Mehr »

03.07.2017

Besuch bei der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stad

Dr. Bernd Murschel MdL mit Heiderose Berroth (Vors. Landesakademie), Tobias Bacherle (Bundestagskandidat), Norbert Frank (Geschäftsführer), Heidrun Behm (Kreisrätin) und Thekla Walker MdL

Die Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt hat sich die Fort- und Weiterbildung junger Menschen zum Ziel gesetzt. Die von zahlreichen Verbänden und Vereinen getragene Einrichtung wird vom Land Baden-Württemberg und vom Kreis Böblingen finanziell unterstützt.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Bernd Murschel informierte sich zusammen mit seiner Landtagskollegin Thekla Walker vor Ort nicht nur über den Werdegang der Einrichtung, sondern auch über das mittlerweile sehr breite Spektrum der Fortbildungsangebote. Dieses richtet sich an alle in der Jugendarbeit tätigen Akteure, sowohl im ehrenamtlichen als auch im professionellen Bereich.

URL:http://murschel.de/aktuelles/